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CBN, PKD, CVD

unser Sortiment

E. Gräber Diamantwerkzeuge zeichnen sich durch ihre ausgefeilten Geometrien und innovativen Beschichtungen aus. Sie erzielen lange Standzeiten mit einer extrem hohen Leistungsfähigkeit. Fertigungsprozesse können optimiert und somit Ausfallzeiten vermieden werden. Das schont Ihre Maschinen und reduziert die Instandhaltungskosten erheblich. E. Gräber Diamantwerkzeuge werden in einer höchsten Verarbeitungs- und Spitzenqualität in Technik und Material gefertigt. Modernste Kontroll- und Meßtechniken sowie unser Qualitätsmanagement garantieren Ihnen größtmögliche Planungs- und Prozesssicherheit.

CBN

Schneidplatten

CBN ist nach Diamant der härteste Werkstoff:

weil sich Diamanten, die Spitzenreiter in der Härteskala, wegen ihrer großen chemischen Affinität zu Kohlenstoff nicht zum Bearbeiten von Eisenlegierungen eignen, sorgte die Entwicklung der kubischen Bornitride (CBN) und daraus gefertigter Schneiden für einen erheblich größeren Anwendungsbereich. Die kubischen Bornitride stehen jetzt, was ihre Härte anbetrifft, an der zweiten Stelle der Skala. Das bedeutet aber immer noch, dass bei 1000 °C die Härte von Hartmetall bei 25 °C erreicht wird.
Aus dieser Bindung leitet sich auch die hohe Stoßfestigkeit ab, die bei stark unterbrochenem Schnitt notwendig ist.
Die CBN-Schicht besitzt eine sehr hohe Wärmeleitfähigkeit, viel höher als die von Carbiden und insbesondere von Schneidkeramik. Dadurch ergibt sich bei Fräs-Dreharbeiten eine größere Wärmeableitung als bei Hartmetall- bzw. Schneidkeramikwerkzeugen. Bei der Bearbeitung von harten, abriebintensiven und zähen Werkstoffen mit hohen Zerspanungsraten können so hohe Temperaturen entstehen, wodurch bei herkömmlichen Schneidstoffen eine Schwächung oder Erweichung eintritt.
Bei CBN-Schneidplatten ist das nicht der Fall. Ihre Schneidkante behält ihre Festigkeit und Härte bei Arbeitstemperaturen bis 1000 °C unvermindert bei. Ebenso ist sie bis 1000 °C oxidationsfest. Ferner tritt im selben Temperaturbereich keine chemische Reaktion mit Metallen wie Eisen, Nickel und Kobalt ein.

PKD

Schneidplatten

Am Anfang stand die Produktion äußerst leistungsfähiger Schleifmittel im Zentrum des Interesses. Etwa 1972 gelang es mit Hilfe besonderer Bindungsverfahren aus den nur Mikrometer großen Diamantkristallen polykristalline Diamantschneiden herzustellen. Etwa ein Jahr später konnte man diese Technik auch auf kubisches Bornitrid erweitern.
Die Diamantkristalle der polykristallinen Schneidstoffe sind ungerichtet. Die Härte und Abriebfestigkeit der Diamantschicht sind deshalb in allen Richtungen einheitlich.
Im Gegensatz zum einkristalligen Naturdiamant gibt es keine harten und weichen bzw. schwach gebundenen Ebenen, die zu einer Grobspaltung führen können. Deshalb ist es auch nicht notwendig, PKD-Schneidplatten eine bevorzugte Orientierung zu geben, um ihr Leistungsverhalten bei der spanenden Bearbeitung zu optimieren.
Immer dann, wenn konventionelle Schneidstoffe wie Hartmetall oder Keramik beim Zerspanen scheitern oder nur geringe Schneiden-Standzeiten erreichen, bieten sich inzwischen polykristalline Schneidstoffe an. Mit ihrer Hilfe lassen sich dank der vielfach größeren Härte erhebliche Verbesserungen aller Fertigungsparameter erreichen. Insbesondere sehr hohe Schnittgeschwindigkeiten bei großer Bearbeitungsgenauigkeit und extrem langen Standzeiten bieten enorme Vorteile.

CVD

Schneidplatten

In seiner Verschleißfestigkeit und Standzeit übertrifft CVD-Diamant den Schneidstoff PKD. CVD-Diamant besitzt zudem eine höhere thermische, als auch chemische Stabilität.
Grundsätzlich unterscheidet sich CVD – Diamant jedoch im Herstellungsprozess und Aufbau von PKD. In einem speziellen CVD – Verfahren (chemical – vapour – deposition) werden kleinste Diamantkristalle aus der Gasphase auf einer Unterlage abgeschieden und wachsen hier zu einem dichten polymeren Diamantsubstrat zusammen.
Infolge der fehlenden Bindematrix ist der Diamantanteil höher als bei PKD. Daraus resultiert jedoch auch ein Nachteil gegenüber PKD – die Bruchzähigkeit ist niedriger.
Überall dort wo PKD in Bezug auf Verschleißfestigkeit an seine Grenzen stößt (hochabrasive Werkstoffe) setzen wir den Schneidstoff CVD ein.
Aufgrund des aufwändigeren Herstellungsprozesses liegen die Kosten eines CVD – Diamant – Zerspanungswerkzeuges höher als eines vergleichbaren PKD – Werkzeuges.